Léo Ferré

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Armer Rutebeuf


Was ist aus all' meinen Freunden geworden
Die mir so nah gestanden
Und die ich so sehr geliebt habe?
Sie waren so dünn gesät
Ich glaube, der Wind hat sie weggetrieben
Die Liebe ist gestorben.
Es sind die Freunde, die der Wind wegträgt.
Und er wehte vor meiner Türe.
Und er nahm sie mit.
Mit der Zeit entlaubt sich der Baum,
bis kein Blatt mehr an den Zweigen hängt,
das nicht zu Boden gegangen wäre,
mit dieser Armut, die mich anzieht
und mir immerzu den Krieg erklärt
in Winterszeiten.
Es gehört sich nicht, was ich hier erzähle,
wie ich Schande über mich bringe,
auf diese Art und Weise.
Was ist aus all' meinen Freunden geworden
Die mir so nah gestanden
Und die ich so sehr geliebt habe?
Sie waren so dünn gesät
Ich glaube, der Wind hat sie weggetrieben
Die Liebe ist gestorben.
Das Unheil kommt niemals alleine
Alles, was kommen mußte,
Sollte mir auch passieren.
Armen Geist und arme Erinnerung
hat Gott mir gegeben, der Herr über den Ruhm
Und niedere Rente
Und einen kalten Arsch, wenn der Nordwind bläst
Der Wind zieht an mir hoch, der Wind kühlt mich.
Und die Liebe ist gestorben.
Es sind die Freunde, die der Wind wegträgt.
Und er wehte vor meiner Türe.
Und er nahm sie mit.
Die Hoffnung für das Morgen,
das sind meine Feste.

traduction Erich Meier

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