Une vie d'Artiste

Geboren 1916 im Fürstentum Monaco, jährt sich am 14. Juli 2003 sein Todestag zum zehnten Mal. Ferré gilt als der Anarchist unter den Chansonniers. Sein Bekanntheitsgrad ausserhalb der frankophonen Länder ist eher gering. Einer der Gründe hierfür ist sicher seine kompromisslose Art der Musik, der Texte, der Präsentation. "Ich kläffe wie ein Hund, ich bin ein Hund" pflegte er gerne zu sagen. Nehmen Sie sich etwas Zeit für eine kleine Wanderung durch die Stationen seines künstlerischen Lebens.

Von seinen ersten Auftritten in Paris 1947 bis zu seinem Tod 1993 stand Léo Ferré auf der Bühne. Protestsänger avant l'être, also lange bevor Singer/Songwriter wie Bob Dylan oder Joan Baez den Begriff prägten.

Und wer meint, Sprechgesang -was man seit ein paar Jahren Rap nennt- sei eine Erfindung schwarzer Ghettokids, der sollte sich einmal die Ferré-CD LA VIOLENCE ET L'ENNUI von 1986 anhören. Er dürfte seine Meinung danach ändern.